Krisenmanagement und Krisenkommunikation studieren? Die Fachhochschule des Mittelstands macht’s möglich!

FHM besucht die Currenta in Leverkusen Jana Meißner FHM besucht die Currenta in Leverkusen

Die Fachhochschule des Mittelstands – kurz FHM – hat einen Schwerpunkt gesetzt, der in der deutschen Hochschullandschaft selten anzutreffen ist: Hier erlangen die Studierenden des Masterstudiengangs „Crossmedia & Communication Management“ Expertise zur Bewältigung komplexer Notfall- und Krisensituationen. Und das nicht nur im Bereich der Krisenkommunikation, sondern auch im Bereich des Krisenmanagements! Mit einem Umfang von 45 Stunden spiegelt sich die Schwerpunktsetzung auch in der zur Verfügung stehenden Vorlesungszeit wider.   

„Das Krisenmanagement und die Krisenkommunikation integriert zu betrachten, entspricht zu 100 Prozent den Anforderungen in der Praxis,“ so die Krisenmanagement- und Kommunikationsexpertin Jana Meißner. „Im Ernstfall arbeiten Unternehmenslenker, Krisenmanager und Kommunikatoren Hand in Hand. Das setzt ein Verständnis für das Gesamtsystem und eine Rollenklarheit voraus.“ Die Juristin und selbstständige Beraterin ist spezialisiert auf die Integration der Kommunikation in die Management-Systeme Organisationale Resilienz und Integrales Risikomanagement und Lehrbeauftragte des Wahlfaches „Krisenkommunikation“ der FHM an den Standorten Bielefeld und Köln.

Die Inhalte der Vorlesungen sowie der Studien- und Masterarbeiten gestaltet Meißner in Kenntnis der tatsächlichen Anforderungen und Herausforderungen ausschließlich praxisorientiert. Frei nach Konfuzius: „Sage es mir, und ich vergesse es. Zeige es mir, und ich erinnere mich. Lass es mich tun, und ich behalte es.“ Die Praxistauglichkeit kommt bei den Studierenden gut an, genauso wie die zahlreichen Expertenbeiträge, die Meißner einspielt. Die Beiträge verschiedenster Unternehmensvertreter, externer Krisenmanagement- und Kommunikationsberater und Professoren anderer Hochschulen beleuchten spezifische Fragestellungen.

Ein weiteres Highlight ist und bleibt die Exkursion zur Currenta GmbH & Co. OHG nach Leverkusen. Der Manager und Betreiber von Europas Chemiepark setzt in Sachen präventives und akutes Krisenmanagement Maßstäbe. 2019 geht ein vom Unternehmen selbst entwickeltes Tool an den Start, das dem Anspruch an eine schnelle Kommunikation in Zeiten von Social Media noch gerechter wird als bisher. Auch wenn der Mittelstand von diesem Benchmark mitunter Meilen entfernt ist, so haben die Studierenden der Fachhochschule des Mittelstands doch in jedem Fall ein klares Ziel vor Augen.  

Die FHM betrachtet das Gesamtsystem „Organisationale Resilienz“. Die Studieninhalte des Wahlfaches „Krisenkommunikation“ der Fachhochschule des Mittelstands beinhalten:

  • Die Reifegrade Organisationaler Resilienz und das Integrale Risikomanagement: Klassisches Risikomanagement, Notfall- und Krisenmanagement, Internes Kontrollsystem und Business Continuity Management,
  • Die Rolle der Unternehmenskommunikation im Integralen Risikomanagement und die Herausforderungen der Einbindung der Krisenkommunikation in das Krisenmanagement,
  • Ausgewählte kommunikationsspezifische Risiken der heutigen Zeit und Impulse für ihre Bearbeitung, darunter die Themen „Fake News“, „Angriff auf die digitale Reputation“ und „Fehlende Akzeptanz“,
  • Inhaltliche, organisatorische und methodische Handlungsempfehlungen für Krisenkommunikatoren.

Weitere Informationen

  • Lesezeit: 2 Minuten
Jana Meissner

Die Juristin Jana Meißner ist Kommunikationsberaterin, Trainerin und Inhaberin von Meissner Communications. Die Kommunikationsberatung ist auf die Beratungsfelder Krisenkommunikation und Issues-Management, strategische und prozessoptimierte Kommunikation sowie die Restrukturierung von Pressestellen spezialisiert.

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27.08.2020      16.30 Uhr - 18.00 Uhr      DPRG NRW Mitgliederversammlung, online

15.09.2020      16.30 Uhr - 18.00 Uhr      Fachgruppe Corporate Resilience, online

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